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| Allwellen-Empfänger Hagenuk UE12 Im Sommer 1958 stellte Hagenuk den neuen Seefunkempfänger UE12 vor. Er ist als Hauptempfänger für Schiffe gedacht und deckt den Frequenzbereich zwischen 95 kHz und 28 MHz in elf Teilbereichen ab. Mit einem Langwellenkonverter kann dieser Bereich noch bis 14 kHz nach unten erweitert werden. Die Teilbereiche werden per Drucktaste angewählt, die Frequenz an der übersichtlichen Trommelskala und mit Hilfe eines 100-kHz Eichoszillators mit separater Feinskala (links im Bedienfeld) eingestellt. Fünf Frequenzen können durch steckbare Quarze voreingestellt werden (Zubehör !). Ein Sonderbereich empfängt die für den Seefunk wichtige Frequenz 500 kHz, dort arbeitet der UE12 als Geradeausempfänger, auf Grenz- und Kurzwelle mit Zweifachüberlagerung. Die ZFs sind von 95 bis 1700 kHz = 80 kHz, von 1,6 bis 28 MHz = 1522 kHz und 80 kHz. Als Betriebsarten werden A3 (Telefonie), A2 (Telegrafie tönend) und A1 (Telegrafie tonlos) angeboten. |
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| Oben: Blick von vorn oben, von links und von rechts in den Hagenuk UE 12 |
Unten:
Blick von hinten in den Empfänger
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| Das
Gerät ist mit neun U-Röhren der 89er Reihe bestückt: 2 x
UF85 (plus eine UF85 bei der Option "5 bequarzte Festfrequenzen"), 2 x
UCH81, 2 x UBF80, 2 x UCC85 und 1 x UCL82. Die wählbaren Brandbreiten
sind: 8 kHz im Bereich 500 kHz, 2,5 kHz in Stellung "Breit", 0,5 kHz in
Stellung "schmal" und 100 Hz in Stellung "Tonsieb". Die HF-Regelung erfolgt
wahlweise automatisch oder von Hand, die NF wird von Hand geregelt. Ein
regelbarer BFO ist vorhanden, die Kopfhörerbuchsen befinden sich -
wie alle Bedienungselemente - an der Frontseite des Gerätes. Ein Lautsprecher
ist eingebaut, für die Stromversorgung werden 110V/220 V ~/=
benötigt.
Bildnachweis: Alle Fotos (5) Urheber gem.§7 Urh.G.: Heinrich Busch, Berne |