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Links:
GW-Telefonie- / Telegrafie-Anlage GS 50 E
1952
stellte Hagenuk diesen Grenzwellen-Sender für die Hochseefischerei
und für Küstenmotorschiffe vor.
Im
links abgebildeten Gestell befinden sich:
Oben:
Der Sender GS 50,
1605
- 3800 kHz, 6 Quarze, davon 2 von außen zugänglich.
Leistung
50 W A1, 25 W A3 unmoduliert).
Die
Röhrenbestückung: Eine PE 1/100, zwei QE 04/10 und eine
EM
4 als Abstimmhilfe.
Als
Sendeart werden A1 und A3 angeboten.
Modulation
am Bremsgitter der Endstufe,
getastet
wird am Gitter der Endstufe.
Mitte:
Empfänger
E 50, für Lang-, Mittel- und Grenzwelle in den
Betriebsarten
A1, A2 und A3.
7
Kreise. ZF = 519 kHz.
Frequenzbereiche:
160
- 500 kHz,
530
- 1700 kHz,
1600
- 5100 kHz.
Bandbreite:
Wählbar aus 500 Hz und 3 kHz.
5
Röhren: 2 x ECH 4, 1 x EBL 1, 1 x EF 9, 1 x AZ 1
1
Lautsprecher ist eingebaut, Anschlüsse für Kopfhörer und
einen zweiter Lautsprecher sind vorhanden.
Stromversorgung:
220V 50Hz, 40VA aus dem Bordnetz
oder
über Umformer.
Unten:
Netzanschlussgerät mit Telefon-Ablage.
Speisung
über Einanker-Umformer 200 VA aus der 12- oder 24V Notbatterie oder
auch aus dem Gleichspannungs-Schiffsnetz.
Die
Sende- /Empfangsanlage hat die Abmessungen
1000
x 480 x 260 mm (H x B x T) und wiegt 60 kg.
Das
Typenschild weist 1952 als Baujahr aus.
Für
die Firma Hagenuk war die hier beschriebene Anlage offensichtlich ein gutes
Geschäft.
In
einer Hagenuk-Liste von 1955 befindet sich die GS 50 E auf
215
deutschen Schiffen. Zusätzlich wurden 25 Anlagen an Teilnehmer am
Rheinfunk und für Behördenschiffe sowie 25 weitere für ausländische
Schiffe verkauft.
Ab
1954 wurde der neue Empfänger E 75 in der Anlage
verbaut.
Sie
erhielt damit die Bezeichnung GS 50 / E 75 und ist in der o.g. Aufzählung
nicht enthalten. |