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| Seefunkstelle
MS "Speyer" / DNAF Das Fotos zeigen einen sauberen
und aufgeräumten Arbeitsplatz, die Geräte bilden die letzte Generation
der "2-Seitenbandtechnik". Links der Hauptempfänger
Siemens E
566, darüber der Signalkasten "Antennen zur Funkpeilung freischalten".
Unter dem Fenster das Empfangsantennen-Steckfeld und der NF-Verteiler.
Rechts steht der Reserve-Empfänger Debeg E 601,
darüber die Rufzeichentafel und die Stationsuhr
mit den eingezeichneten Seenotpausen für 500 kHz (Telegrafie = rote
Segmente = h+15'-18' und h+45'-48') und 2182 kHz (Telefonie = blaue/grüne
Segmente = h+00'-03' und h+30'-33').
Im Sendergestell (Foto unten) steckt oben der MW-Hauptsender Telefunken S 519, darunter der KW-Sender S 526 ebenfalls von Telefunken. Der unterste Einschub bildet die Schalttafel der Station. |
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| MS
"Speyer" lief am 29. April 1967 als Bau-Nr. 852 bei Blohm+Voss in Hamburg
vom Stapel und wurde am 15. August 1967 von der damaligen Hapag in Dienst
gestellt. Das Schiff war mit 7382 BRT / 8873 tdw vermessen, 135,47 m lang
und 19,33 m breit. Ein 7-Zylinder-Dieselmotor (MAN) leistete 8400 PS brachten
die "Speyer" auf max. 17,5 Kn. 1978 verkaufte die Hapag-Lloyd AG das Schiff
als "Pu Jiang" an COSCO (China Ocean Shipping Co.), 1990 ging es
als "Seagull" unter die Flagge Maltas und 1992 als "Emerald Star"
nach Panama. Seit 1994 ist die ehemalige "Speyer" in keinem Register mehr
verzeichnet.
Bildnachweis: Fotos (2) Urheber gem. §7 Urh.G.: Olaf Boström, DL2WQ (Mit freundl. Genehmigung 2001) |