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| Oben: Die
Funkstation des TS "Hanseatic" (1) / DABR. Im linken Gestell: Unter
der Leuchtstofflampe ein Wahlschalter für die Sendeantennen, darunter
ein 250 Watt Kurzwellensender S 526 von Telefunken
und unten mit der "Stempelsammlung" das Stromversorgungsgerät
für den Sender. Weiter rechts unter dem Kalenderblatt befindet sich
die Stationsuhr, die Schalttafel für die Haupt-
und Notstromversorgung und unten das "Mischpult" für die Empfangsantennen,
die NF- und die Tastleitungen. Unter der Lampe weiter rechts ist wieder
ein Antennenwahlschalter, darunter der Mittelwellen-Telegrafiesender
S 519 (Telefunken) und unter das Stromversorgungsgerät dafür.
Weiter rechts unter dem Rufzeichen DABR befindet sich als
Notsender der Station ein S 227 von Telefunken (70 Watt). Darunter
ein "Telefonie-Spezialempfänger" DEBEG E 555
und ganz unten ein Empfänger Siemens E 566.
Vor der Station links sitzt Funkoffizier Heinz Müller, mit dem Rücken zum Fotografen der Funkstellenleiter Werner Hauboldt. |
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Links:
Das Bild schliesst rechts an das oben gezeigte Foto an.
Am Platz von Werner Hauboldt sitzt hier Funkoffizier Dietrich Brandt. Im Hintergrund unter dem Rufzeichen befindet sich noch die gleiche Geräte- Zusammenstellung aus S 227, E 555 und E 566 wie oben. Ca. 1964 wurde die Station
um einen SSB-Sender von der schwedischen Firma ITT / Standard Radio&Telefon
AB erweitert. Der quarzgesteuerte Sender - rechts im Bild - leistete 1,5
KW.
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| oben:
TS "Hanseatic"/DABR auf der QSL-Karte von DF4BV Die
spätere "Hanseatic" wurde 1929/30 bei Fairfield in Glasgow (Bau-Nr.:
634) als "Empress of Japan" / GMLV für die Canadian Pacific
Railway Co. (CPR) gebaut und im Vancouver - Yokohama-Dienst der Reederei
eingesetzt. Das Schiff war mit 26032 BRT vermessen, 196 Meter lang und
25 Meter breit. Mit den beiden Getriebeturbinen von zusammen 31400 PS lief
das Schiff bis zu 23 Knoten und leistete auf Anhieb die schnellste Rundreise
in diesem Dienst. Auf dem Schiff konnten 398 Passagiere in der ersten,
164 in der zweiten und 100 in der dritten Klasse untergebracht werden.
Weitere 548 Personen fanden als Zwischendecks- Passagiere Platz. Als Japan
1942 als Gegner der Briten in den Zweiten Weltkrieg eintrat wurde das Schiff
in
"Empress of Scotland" / GMLV umbenannt und als Truppentransporter
zwischen Australien und Indien eingesetzt. Nach dem Krieg pendelte die
"Empress of Scotland" zwischen Europa und Kanada.
Im Frühjahr 1958 wurde das Schiff im Hamburger Hafen als "Hanseatic" / DABR an die Hamburg-Atlantic-Linie übergeben und zunächst umgebaut. Dieser Massnahme fiel z.B. einer der ursprünglich drei Schornsteine zum Opfer, der "vierkante" Brückenaufbau wurde abgerundet und der Steven eleganter geformt. Am 20 Juli 1958 trat das nun 205,15 Meter lange, 25,50 Meter breite und mit 30029 BRT vermessene Schiff die Jungfernfahrt nach New York an. Die Turbinenanlage lieferte 30566 PS an die zwei Schrauben, die "Hanseatic" lief damit 22 Knoten. 454 Besatzungsmitglieder der "schönen Hamburgerin" versorgten die maximal 1252 Passagiere. Am 7. September 1966 um 07:30 Uhr bricht im Hafen von New York ein Feuer im Maschinenraum des TS "Hanseatic" aus. Zur Zeit des Feuers sind 20 Rundreisepassagiere und eine Besatzung von 431 Personen an Bord. Bei der Brandbekämpfung sind 400 Feuerwehrleute im Einsatz. Das Schiff wird mit kleiner Besatzung vom 22. September bis 10. Oktober von den Schleppern "Atlantic" / DAPQ und "Pazific" / DNCH nach Hamburg zum Abwracken geschleppt. Brandursache: Bruch einer Brennstoffleitung! Während der Seeamtsverhandlung im Februar 1967 wird u.a. festgestellt: "Auf See wäre es der Besatzung wohl nicht gelungen, diesen Brand zu löschen". 1967 übernimmt eine neue "Hanseatic" (2) den Liniendienst der Hamburg-Atlantic-Linie zwischen Nordeuropa und den USA. Bildnachweis: Abb.1 und Abb.3 Quelle: Sammlung Heinz Müller, DF4BV (Mit freundl. Genehmigung 10-Jan-13) Abb.2 Quelle: Sammlung Dietrich Brandt (Mit freundl.Genehmigung 12-Jan-13) |