Der
Alarmzeichengeber AAZG3 diente zur selbsttätigen Tastung des Haupt-
oder Notsenders mit dem internationalen Telegrafiefunk- Alarmzeichen. Ausserdem
war das Gerät zur Tastung des Prüfoszillators eines Autoalarmgerätes
bestimmt, für das tägliche Prüfungen vorgeschrieben waren.
Das Alarmzeichen bestand aus einer Reihe von 12 Strichen von je 4 Sekunden
Dauer, gesendet im Abstand von je 1 Sekunde. Durch ein Uhrwerk wurde im
AAZG3 eine Nockenscheibe angetrieben, die eine Kontaktanordnung im Rhythmus
der vorgeschriebenen Zeichenfolge betätigte. Die Bedienung: Die gewünschte
Betriebsart (Sendertastung / Autoalarmprüfung) wurde mit dem Schalter
rechts neben der Kontrolllampe ausgewählt. Im Seenotfall musste spätestens
jetzt der Sender eingeschaltet und auf 500 kHz / Sendeart A2 abgestimmt
werden. Dann wurde der Zeigerknopf bis zum Anschlag nach rechts gedreht
und damit das Federwerk aufgezogen. Nach dem Loslassen des Knopfes wurde
der angeschlossene Sender automatisch getastet, bei jedem Zeichen leuchtete
die rote Kontrolllampe. Wenn das Uhrwerk abgelaufen und damit alle 12 Striche
gesendet waren, konnte der Sender wieder von Hand getastet werden. Für
die Kontrollampe wurden 24V= aus der Notbatterie benötigt.
Bildnachweis:
Alle
Abbildungen (2) Quelle: Prospekt der Fa. Hagenuk, Kiel
(Urheber nicht benannt / Firma erloschen / Inhaber der Rechte lt.Stadtarchiv
Kiel unbekannt)
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