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Das Telegrafiefunk-Alarmzeichen-Tastgerät DEBEG 3570
Dieses Gerät aus dem Jahr 1981 diente zur automatischen Tastung des
Mittelwellen-Haupt- oder Notsenders, um über diesen im Seenotfall
auf der Telegrafie-Anruf- und Notfrequenz 500 hKz das Telegrafiefunk-Alarmzeichen,
den Notanruf und 2 Peilstriche von 14 Sekunden Dauer zu senden. Die Aussendung
des Alarmzeichens und des Notanrufes wird in Abständen von 12 Minuten
wiederholt. Das Alarmsignal besteht aus 12 Strichen von 4 Sekunden Dauer
gesendet im Abstand von 1 Sekunde. Der Notanruf enthält drei Mal SOS,
das Wort DE und drei Mal das Rufzeichen des Schiffes. Das Debeg 3570 wird
an 24V= bestrieben, die Fronseite ist 483 mm breit (19") und 44 mm hoch.
Bildnachweis: Foto (1) Quelle: Prospekt der DEBEG, Deutsche Betriebsgesellschaft für drahtlose Telegrafie, Niederlassung Bremen, Hohentorshafen (Mit Genehmigung 1998) |
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Auto-Alarm-Empfänger DEBEG 2300
Ab 1984 gab es diesen Auto-Alarm-Empfänger im Programm der DEBEG.
Er konnte mit stumm-geschaltetem Lautsprecher als Autoalam-RX betrieben
werden, mit eingeschaltetem Lautsprecher auch als Wachempfänger. Die
Auswertung des Telegrafiefunk-Alarmzeichens erfolgte in beiden Betriebsarten.
Ein erkannter Alarm wurde durch Aufleuchten der Taste RESET, durch den
eingebauten Summer und die externen Alarmglocken auf der Brücke und
im Schlafraum des Funkoffiziers angezeigt. Ein eingebauter 500-kHz-Prüfgenerator
ermöglichte den Test des Gerätes entweder durch ein angeschlossenes
Alarmzeichen Tastgerät (z.B.: DEBEG 3570) oder
durch manuelle Eingabe des Alarmzeichens. Das Gerät selbst wurde an
220V~, die Alarmglocken an 24V= betrieben. Es passte in einen 44 mm hohen
19"-Einschub. Der Empfänger arbeitete auf 500 kHz (A1A, A2A und A2H)
mit einer Bandbreite von wahlweise 4 oder 13 kHz. Die NF-Bandbreite lag
zwischen 500 und 1500 Hz.
Bildnachweis: Foto (1) Quelle: Prospekt der DEBEG, Deutsche Betriebsgesellschaft für drahtlose Telegrafie, Niederlassung Bremen, Hohentorshafen (Mit Genehmigung 1998) |