Hagenuk EGSE 100
Abb (1): HAGENUK  -

1974 stellte Hagenuk das SSB-Funktelefon EGSE 100 für den Grenzwellenbereich und 4 MHz Kurzwelle vor. 

Die Endstufe EGS 100 EHP im oberen Einschub leistet 160 Watt PEP und lässt sich in den Sendearten A3H, A3A und A3J abstimmen. Das Gerät ist voll transistorisiert, in der Endstufe stecken jedoch 2 Röhren vom Typ PE 1/100. 

An der Steuerstufe EGS 400 S (mittlerer Einschub) lassen sich aus einer Schalter-Matrix maximal 30 quarzgesteuerte Frequenzen auswählen. Ein Telefonie-Alarmzeichengeber (2-Ton-Alarm) ist eingebaut.

Der  Empfänger (im unteren Einschub) heißt bei Hagenuk EE411, es handelt sich hier aber um einen EC-964/3 des britischen Herstellers Eddystone. Sein Frequenzbereich reicht von 1,6 bis 4,5 MHz, die Frequenzauswahl erfolgt durch Kanalrastung für 28 quarzgesteuerte Frequenzen. (Großer Schalter in der linken Hälfte des Empfängers) Als Betriebsarten kann zwischen A3H, A3A und A3J gewählt werden. HF und NF sind getrennt regelbar. Lautsprecher und Kopfhörerbuchse sind vorhanden.
Das EGSE 100 wird wahlweise aus einer Batterie (24 V=) oder aus dem Netz (110 V~ / 220 V~) gespeist.


Bildnachweis: 
Abb. (1)  Quelle: HAGENUK, Kiel (Prospekt FN 925 - 1 D / 2000 2 74 t / Urheber nicht genannt / Firma erloschen / Nachfolger nicht in Erfahrung zu bringen) 
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Version: 01-Okt-04 / Rev.: 01-Jan-11 / HBu