Notrufsender und Alarmempfangsgerät von RFT
Abbildungen (3): Prospekt von RFT  -  


Oberer Einschub:  Notrufgeber
Ansicht von hinten
Unterer Einschub: Alarmempfänger
Ansicht von hinten
Ab 1954 baute der VEB Funkwerk Köpenick dieses Gerät. Es diente zum automatischen Empfang von Alarmzeichen auf der Seenotfrequenz 500 kHz (unterer Einschub) und zur Tastung eines Seenotrufes wahlweise über den Not- oder Hauptsender (oberer Einschub). Das Programm lief in etwa 150 Sekunden ab und tastete nach drücken der SOS-Taste 12 Striche von 4 Sekunden Länge im Abstand von 1 Sekunde (Telegrafiefunk-Alarmzeichen), 3 x SOS, 1 x de, 3 x das Rufzeichen des Schiffes, die Schiffsposition nach vorher eingestellter Länge und Breite sowie 2 Peilstriche von 10 Sekunden Länge. Der Tastvorgang wird durch eine Kontrolllampe angezeigt, ein Prüfmodus ist vorhanden. Der Empfänger (unterer Einschub) ist ein fest auf 500 kHz abgestimmter 5-Kreis-Geradeaus-RX mit anschliessendem Selektor zur Aussiebung von Alarmsignalen. Letzterer prüft mit Hilfe von Zeitkreisen die Gültigkeit der Zeichen und der Pausen. Ein Prüfoszillator mit einer Festfrequenz von 500 kHz dient zur Funktionsprüfung des Gerätes, er wird entweder von Hand oder vom Tastgerät im oberen Einschub getastet. Röhrenbestückung: 3 x EBF 11, 5 x EF 12, 1 x EZ 12 und 1 x Stv280/40. Die Anlage wurde an 220V~ und 24V= betrieben.
Bildnachweis:

Alle Abbildungen (3)  Quelle: Prospekt der Firma RFT  (Urheber dort nicht genannt / Firma erloschen)
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Version:16-Sep-04 / Rev.: 25-Mar-08 / 06-Jun-11 / HBu