Hagenuk KS 301
Foto (1): Hagenuk Kiel  -  

1959 feierte die Firma HAGENUK das 10jährige Bestehen, im August 1949 war das erste Grenzwellen- Funkgerät (Typ: SE 30 W / 1605 - 3800 kHz / A3 + A1 / 40/20 Watt) auf dem Fischkutter "Marie Luise" / DJTZ (Eigner: Carl Rehbehn aus Strande) eingebaut worden. 

Zum Firmenjubiläum gab es eine neue Geräteserie, zu der neben den Mittelwellen- sendern MS 101 und MS 301 auch der Kurzwellensender KS 301 für Telegrafie und Telefonie als Nachfolger des KS 300 gehörte. 

Sender und Stromversorgungsteil sind als Einschübe ausgebildet und in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht. Der Sender arbeitet quarzgesteuert in den Seefunkbändern zwischen 4 und 22 MHz auf maximal 20 Festfrequenzen pro Band. Als Betriebsarten werden A1 (tonlose Telegrafie), A2 (tönende Telegrafie / Modulationsfrequenz: 1000 Hz) und A3 (Telefonie) angeboten. Modulation: Anoden- und Schirmgittermodulation der Endstufe.

Im Sender stecken 2 Röhren 6 201, 1 x QQE 03/12 und 4 x PE 1/100, im Modulationsteil 3 x 6 201, 1 x EM 80 und 4 x PE 1/100.  Der Sender leistet damit in allen Betriebsarten maximal 300 Watt, die Leistung kann in 4 Stufen bis auf 35 Watt reduziert werden.

Der KS 301 wurde auch in einem Sammelgestell und gemeinsamer Stromversorgung für mehrere Sender geliefert.

Links: Kurzwellensender Hagenuk KS 301


Bildnachweis:
Foto (1)  Quelle:  Prospekt der Fa. Hagenuk, Kiel von ca. 1960 (Urheber dort nicht genannt, Firma erloschen, Rechtinhaber konnte nicht ermittelt werden)
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Version:21-Jun-04 / Rev.: 30-Jan-07 / 01-Feb-10 / 26-May-11 / HBu