Allwellenempfänger Telefunken E 1800/3
Foto: Heinz Bremer, DL4BW  -  

Oben:  Allwellenempfänger Telefunken E 1800/3   Dieser Empfänger wurde von 1987 bis 1992 von AEG/Telefunken hergestellt und zählt noch heute zu den ganz exklusiven Empfangsgeräten. Sein Frequenzbereich liegt zwischen 10 kHz und 30 MHz, die Einstellung erfolgt wahlweise über die Zifferntasten oder mit Hilfe des Drehknopfes. Dabei kann zwischen einer normalen und einer 10fachen Abstimmgeschwindigkeit gewählt werden. Die eingestellte Frequenz wird von einem 7-stelligen LED-Display auf 10 Hz genau angezeigt. Für die Auswahl der Betriebsart stehen sieben Tasten zur Verfügung, die gewählte Betriebsart wird durch eine in die Tasten eingebaute LED angezeigt. Der Empfänger kann mit bis zu sieben ZF-Filtern bestückt werden, ein achtes Filter mit einer Bandbreite von 10 kHz befindet sich im HF-Teil. Die aktuell gewählte ZF-Bandbreite wird in einem separaten LED-Display - rechts neben der Frequenzanzeige - dargestellt. Der E1800/3 hat einen Speicher für bis zu 100 Frequenzen, die mit gewünschter Betriebsart, Bandbreite und Zeichenlage abgelegt werden können. Für Scanbetrieb stehen zwei Modi zur Verfügung: Den Frequenz-Scan, bei dem ein einstellbarer Bereich in einstellbaren Schritten durchlaufen wird und der Memory-Scan, bei dem ausgesuchte Frequenzen aus dem Speicher nacheinander abgehört werden. Der Scan-Status ist wird in einer 4stelligen LED-Display links von der Frequenzanzeige dargestellt. 
Oben:  Das Bedien- und Anzeigenfeld des E 1800/3  Eine Mikroprozessorsteuerung verwaltet das Bedien- und Anzeigenfeld, die Statusdaten, den Scanbetrieb sowie die Überwachung und Fehlerlokalisierung der Baugruppen des Empfängers. Das Gerät verfügt über einen regelbaren BFO, einen abschaltbaren Lautsprecher und hat Ausgänge für Kopfhörer, für einen externen Lautsprecher, einen 600 Ohm-Ausgang, einen ZF-Ausgang (200 kHz) und einen Breitband-Ausgang (10,7 MHz). Für Datenaustausch und Fernbedienung gibt es eine RS232-, eine IEEE 488- und eine parallele BCD-Schnittstelle. Für die Stromversorgung werden 110/220 V~ (70 Watt) benötigt.
Bildnachweis:

Alle Fotos (2) Urheber gem. §7 Urh.G.: Heinz Bremer, DL4BW  (Mit freundl. Genehmigung Aug. 2010)
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Version: 21-Oct-10 / Rev.: 06-Jun-11 / HBu