MS Münsterland / DAOK
Foto (1): Sammlung Wilhelm Schifferdecker  - 

Die Funkstation der "Münsterland"/DAOK
Die Geräte im linken Gestell von oben nach unten: Antennenwahlschalter (halb verdeckt), Grenzwellensender SEL S-509 mit Stromversorgung, Empfangsantennen-Umschalter und NF-Verteiler, Allwellen-Empfänger SIEMENS E-566. Im mittleren Gestell oben der MW-Hauptsender S-519, in der Mitte das Netzteil STG-519, unten der Schaltkasten 519/2. Im rechten Gestell sitzt oben der KW-Sender TELEFUNKEN S526 (375 Watt) fuer A1 + A3, darunter die Stationsuhr und unten das Autoalarm Lo572A. Im Gestell ganz rechts - hier nur von der Seite sichtbar sitzen sicher noch der Notsender MW-Notsender S227 (70 W) und ein zweiter Allwellen-Empfänger. 
Links hinter dem Operator (W. Schifferdecker) das Anforderungsgeräet zum Freischalten der Antennen beim Funkpeilen, darüber das obligatorische Regal mit NF I und III sowie "Handbuch Seefunk". 
Neben der rechten Hand des Operators steht die eletr. Morsetaste ETM-2 (1 "Paddel")
MS "Münsterland" Bauwerft: Deutsche Werft Hamburg, Bau-Nr.: 764, Stapellauf: 20.10.60, in Dienst gestellt: 29.12.60, Vermessung: 9365 BRT, 11282 tdw, L: 157.15m, B: 19.20m, TG: 9.26m, 5 Luken, 12 Passagiere, 10800 PS, 18.0 Kn. 
Das Schiff lag von 1967 bis 1975 mit 13 weiteren Schiffen Grossen Bittersee fest, weil der Suezkanal während und nach dem 6-Tage-Krieg zwischen Israel und Ägypten gesperrt blieb.
1975 Grundüberholung in Bremerhaven, 1978 Verkauf nach Griechenland - neuer Name: Munsterlandes - 1983 aufgelegt, dann nach Kaohsiung verholt. 1984 nach China verkauft, im März 1984 beginnt dort der Abbruch.
Bildnachweis:

Foto (1)  Quelle: Sammlung W. Schifferdecker  (Mit freundl. Genehmigung 2000 und 2009)
1 Schiffsfoto wegen unklarer Nutzungsrechte entfernt (21-Sep-09)
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Version: 05-May-00 / Rev.: 11-Aug-07 / 21-Sep-09 / 22-May-11 / HBu