Telegrafiefunk-Alarmzeichen-Tastgerät  Hagenuk AAZG3
Abbildungen (2): Hagenuk  - © Heinrich Busch, Hambergen

Der Alarmzeichengeber AAZG3 diente zur selbsttätigen Tastung des Haupt- oder Notsenders mit dem internationalen Telegrafiefunk- Alarmzeichen. Ausserdem war das Gerät zur Tastung des Prüfoszillators eines Autoalarmgerätes bestimmt, für das tägliche Prüfungen vorgeschrieben waren. Das Alarmzeichen bestand aus einer Reihe von 12 Strichen von je 4 Sekunden Dauer, gesendet im Abstand von je 1 Sekunde. Durch ein Uhrwerk wurde im AAZG3 eine Nockenscheibe angetrieben, die eine Kontaktanordnung im Rhythmus der vorgeschriebenen Zeichenfolge betätigte. Die Bedienung: Die gewünschte Betriebsart (Sendertastung / Autoalarmprüfung) wurde mit dem Schalter rechts neben der Kontrolllampe ausgewählt. Im Seenotfall musste spätestens jetzt der Sender eingeschaltet und auf 500 kHz / Sendeart A2 abgestimmt werden. Dann wurde der Zeigerknopf bis zum Anschlag nach rechts gedreht und damit das Federwerk aufgezogen. Nach dem Loslassen des Knopfes wurde der angeschlossene Sender automatisch getastet, bei jedem Zeichen leuchtete die rote Kontrolllampe. Wenn das Uhrwerk abgelaufen und damit alle 12 Striche gesendet waren, konnte der Sender wieder von Hand getastet werden. Für die Kontrollampe wurden 24V= aus der Notbatterie benötigt.
Bildnachweis:

Alle Abbildungen (2)  Quelle:  Prospekt der Fa. Hagenuk, Kiel  (Urheber nicht benannt / Firma erloschen / Inhaber der Rechte lt.Stadtarchiv Kiel unbekannt)
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Version: 19-Jan-08 / Rev.: 07-Jun-11 / 04-Apr-15 / HBu