Marconi Falcon I / Falcon II    alias:  Debeg SE 735 / SE 736
Foto (1) und  Heinrich Busch, Hambergen

Ab Sommer 1971 verkaufte Debeg diesen GW-Sender/ Empfänger von Marconi (Bezeichnung dort: Falcon I) als 
SE 735. 
Der Sender (Einschub oben) kann mit 2182 kHz und 20 weiteren Frequenzen zwischen 1,6 und 3,8 MHz bequarzt werden. Er leistet 120 Watt im SSB-Betrieb (A3J + A3A), sowie 100 Watt bei A1- und 50 Watt bei A3H-Betrieb. Ein 2-Ton- Alarmzeichengeber für 2182 kHz ist eingebaut.
Der Empfänger (unterer Einschub) kann mit 44 Quarzen zwischen 1,6 und 3,8 MHz (Seefunk-Grenzwellenband) für AM-Betrieb oder mit 88 Quarzen für SSB-Betrieb bestückt werden. Ausserdem ist er fest schaltbar auf 2182 kHz (A3H) und kann mit einem weiteren Quarz im Bereich 170 - 300 kHz (Langwelle) zum Empfang nationaler Wettermeldungen ausgerüstet werden. Der SE 735 wird entweder an 24V= aus der Not-Batterie des Schiffes oder an 110/220 V~ aus dem Bordnetz betrieben.
Ende 1972 wurde das Gerät für den Betrieb in allen KW-Bändern des Seefunks erweitert und erhielt die Debeg-Bezeichnung SE 736. Beim Hersteller Marconi Marine hiess das erweiterte Gerät Falcon II.
Rechts: SSB-Sender-/Empfänger DEBEG SE 735

Bildnachweis:
Foto (1) Urheber gem. §7 Urh.G.: Heinrich Busch, Berne
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Version: 01-Feb-02 / Rev.: 07-Feb-10 / 03-Apr-15 / HBu