Alarmzeichen-Tastgerät Debeg 3570
Abb.: (1) Debeg  - © Heinrich Busch, Hambergen

Oben:  Das Telegrafiefunk-Alarmzeichen-Tastgerät DEBEG 3570   Dieses Gerät aus dem Jahr 1981 diente zur automatischen Tastung des Mittelwellen-Haupt- oder Notsenders, um über diesen im Seenotfall auf der Telegrafie-Anruf- und Notfrequenz 500 hKz das Telegrafiefunk-Alarmzeichen, den Notanruf und 2 Peilstriche von 14 Sekunden Dauer zu senden. Die Aussendung des Alarmzeichens und des Notanrufes wird in Abständen von 12 Minuten wiederholt. Das Alarmsignal besteht aus 12 Strichen von 4 Sekunden Dauer gesendet im Abstand von 1 Sekunde. Der Notanruf enthält drei Mal SOS, das Wort DE und drei Mal das Rufzeichen des Schiffes. Das Debeg 3570 wird an 24V= bestrieben, die Fronseite ist 483 mm breit (19") und 44 mm hoch.
Bildnachweis:

Foto (1) Quelle: Prospekt der DEBEG, Deutsche Betriebsgesellschaft für drahtlose Telegrafie,  Niederlassung Bremen, Hohentorshafen (Mit Genehmigung 1998) 
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Version: 14-Sep-01 / Rev.: 28-Mar-10 / 06-Jun-11 / 04-Apr-15 / HBu
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Autoalarm-Empfänger Debeg 2300
Abb.: (1) Debeg  - 


Oben:  Auto-Alarm-Empfänger DEBEG 2300   Ab 1984 gab es diesen Auto-Alarm-Empfänger im Programm der DEBEG. Er konnte mit stumm-geschaltetem Lautsprecher als Autoalam-RX betrieben werden, mit eingeschaltetem Lautsprecher auch als Wachempfänger. Die Auswertung des Telegrafiefunk-Alarmzeichens erfolgte in beiden Betriebsarten. Ein erkannter Alarm wurde durch Aufleuchten der Taste RESET, durch den eingebauten Summer und die externen Alarmglocken auf der Brücke und im Schlafraum des Funkoffiziers  angezeigt. Ein eingebauter 500-kHz-Prüfgenerator ermöglichte den Test des Gerätes entweder durch ein angeschlossenes Alarmzeichen Tastgerät (z.B.: DEBEG 3570) oder durch manuelle Eingabe des Alarmzeichens. Das Gerät selbst wurde an 220V~, die Alarmglocken an 24V= betrieben. Es passte in einen 44 mm hohen 19"-Einschub. Der Empfänger arbeitete auf 500 kHz (A1A, A2A und A2H) mit einer Bandbreite von wahlweise 4 oder 13 kHz. Die NF-Bandbreite lag zwischen 500 und 1500 Hz.
Bildnachweis:

Foto (1) Quelle: Prospekt der DEBEG, Deutsche Betriebsgesellschaft für drahtlose Telegrafie,  Niederlassung Bremen, Hohentorshafen (Mit Genehmigung 1998) 
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