Sailor 26D
Fotos: Horst Köhler (1) und Heinrich Busch (1)  Heinrich Busch, Hambergen

Oben links:  Der Grenzwellen-Telefoniesender "Sailor 26D"  Das Gerät  wurde 1963 von der dänischen Firma SP Radio entwickelt und auch von der Debeg vertrieben. Das Gerät war für kleine Schiffe und Jachten gedacht um Telefonieverbindungen von Schiff zu Schiff oder über Küstenfunkstellen ins Landnetz aufbauen zu können. Es kann als Zubehör mit einem 2-Ton Alarmzeichengeber bestückt werden. Der Sailor 26D leistet 27 Watt und kann mit bis zu 11 Quarzen für Funksprechfrequenzen zwischen 1,6 und 4 MHz bestückt werden. Bis auf die Endstufe, in der 2 Röhren QE05/40F stecken, ist er voll transistorisiert. Der Sender wird über das eingebaute Netzteil direkt an der 12V oder  24V Notbatterie betrieben und häufig zusammen mit dem Empfänger "Sailor 46T" eingesetzt. Zum Abstimmen des Senders wird mit dem grossen "Kanalwähler" die gewünschte Frequenz eingestellt. Die Frequenz wird zusammen mit den einzustellenden Abstimmwerten im weissen Ausschnitt angezeigt, die angezeigten Werte für "Antennenabstimmung fein", "Antennenabstimmung grob" und "Antennenkopplung" werden an den drei Reglern oben am Gerät eingestellt  . . .  fertig !
Oben rechts:  Grenzwellensender "Sailor 26D", Blick in das geöffnete Gerät Schön zu erkennen sind die beiden Röhren QE05/40F und oben rechts das "Quarzgrab".
Bildnachweis:

Abb.1 Urheber gem. §7 Urh.G.: Horst Köhler, HB
Abb.2 Urheber gem. §7 Urh.G.: Heinrich Busch, Berne
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